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	<title>Frank Hamm Webdesign &#187; Interview</title>
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	<description>Webdesign - Suchmaschinenoptimierung (SEO) - Printdesign aus dem Westerwald</description>
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		<title>Interview Frank Hamm auf intervu.de</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 07:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: left;">Heute habe ich auf Anfrage von Intervu.de ein kleines Interview gegeben. Nichts wirklich fachliches, eher einige Fragen zu meiner Person</p> <p style="text-align: left;">Intervu.de hat sich zum Ziel gesetzt die größte Interviewseite im Netz zu werden. Ich wünsche Thomas Promny viel Erfolg mit seinem neuen Projekt.</p> <p style="text-align: left;">Mein Interview findet man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Heute habe ich auf Anfrage von Intervu.de ein kleines Interview gegeben. Nichts wirklich fachliches, eher einige Fragen zu meiner Person<span id="more-1156"></span><img class="size-full wp-image-1157 aligncenter" title="intervu.de" src="http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-content/uploads/2010/04/intervu.jpg" alt="" width="590" height="238" /></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://intervu.de/" target="_blank">Intervu.de</a> hat sich zum Ziel gesetzt die größte Interviewseite im Netz zu werden. Ich wünsche Thomas Promny viel Erfolg mit seinem neuen Projekt.</p>
<p style="text-align: left;">Mein Interview findet man <a href="http://intervu.de/frankhamm" target="_blank">HIER</a>.</p>
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		<title>Basicthinking prasentiert heute Frank Hamm Webdesign</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 14:59:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn eine kleine Webdesign Agentur für einen Tag bekannt wird, dann liegt das an Basicthinking.de [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-161" title="frank-persoenlich" src="http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-content/uploads/2009/03/frank-persoenlich.jpg" alt="frank-persoenlich" width="69" height="75" />Es ist wirklich irre. Heute ist auf Basicthinking im Rahmen des Ego-Shooters mein Interview erschienen. Drei Wochen ist es nun her das ich das Preisausschreiben gewonnen habe, aber<span id="more-1020"></span>was dann heute hier auf meiner Homepage los ist sprengt alles was ich mir vorgestellt habe. Nach dem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/05/14/ego-show-nr-1-frank-bietet-webdesign-aus-dem-westerwald/">mein Interview</a> erschienen war, hatte ich innerhalb von 2 Stunden bereits knapp 200 Visits, mit weit über 500 Pageviews. Das sind Werte für die ich sonst manchmal 1 Woche brauche.</p>
<p>Mein Postfach füllt sich mehr und mehr mit Xing, WKW und Twitter Anfragen bzw. Followern. Es ist wirklich seltsam wenn man für einen Tag im Internet so viel Aufmerksamkeit bekommt.</p>
<p>Besonders hat mich gefreut das die Jungs von Basicthinking auch einen Link auf meinen Wohnort <a href="http://www.maehren-ww.de/">Mähren (ein 280 Seelen-Dorf im Westerwald)</a> gesetzt haben.</p>
<p>Ich frage mich gerade ob den Betreiber von großen Websites mit 1000 und mehr Visits am Tag eigentlich bewusst ist was für einen geilen Job sie haben? Ich jedenfalls werde mich sich noch lange an diesen 14. Mai 2009 erinnern.</p>
<p>Ab der kommende Woche gibt es auch wieder regelmäßig neue Beiträge in meinem Blog- versprochen. Und, naja vielleicht kommt ja auch der ein oder andere Leser der heute zufällig zu mir auf die Website gekommen ist wieder? Ich würde mich freuen.</p>
<p>Gruß aus dem Westerwald</p>
<p>Frank Hamm</p>
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		<title>Frank Hamm im Interview auf Bloxxo.de</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 09:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo zusammen. In den letzten Tagen war ich leider zu sehr im Stress um hier in der gewohnten Form meine Artikel auf die Internetwelt loszulassen. Aber ab Mitte der Woche wird es wieder etwas ruhiger und ich gelobe Besserung. Zu lesen gibt es aber trotzdem etwas nämlich ein Interview das neulich den Jungs von Bloxxo.de gegeben habe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-161" title="frank-persoenlich" src="http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-content/uploads/2009/03/frank-persoenlich.jpg" alt="frank-persoenlich" width="69" height="75" />Hallo zusammen. In den letzten Tagen war ich leider zu sehr im Stress um hier in der gewohnten Form meine Artikel auf die Internetwelt loszulassen. Aber ab Mitte der Woche wird es wieder etwas ruhiger und ich gelobe Besserung. Zu lesen gibt es aber trotzdem etwas nämlich ein Interview das neulich den Jungs von <a href="http://www.bloxxo.de">Bloxxo.de</a> gegeben habe.<span id="more-1017"></span></p>
<p>Hat mir wirklich Spaß gemacht mal auf der anderen Seite zu sitzen bei einem Interview und ich habe wieder einmal festgestellt wie viel schwieriger es doch ist sich selbst darzustellen, als neutral über ein Thema oder einen technischen Sachverhalt zu berichten. Ist aber auch gut möglich das es nur mir so geht.</p>
<p>Das <a href="http://www.bloxxo.de/interview-mit-frank-hamm/">Interview mir mit gibt es wie gesagt auf Bloxxo.de</a>. Wie ich finde einer der besten neuen Blogs zum Thema Blogging, SEo usw. Macht weiter so Jungs. <img src='http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Interview mit Karl-Heinz Wenzlaff von blogtrainer.de</title>
		<link>http://www.frank-hamm-webdesign.de/interview-mit-karl-heinz-wenzlaff-von-blogtrainerde.html</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 05:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute setze ich meine Reihe von Interviews mit Mitgliedern der deutschsprachigen Internet- und Blogging Scene fort. Heute hat sich Karl-Heinz Wenzlaff von blogtrainer.de bereit erklärt mir einige Fragen zu beantworten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-345" title="wenzlaff" src="http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-content/uploads/2009/04/wenzlaff.jpg" alt="wenzlaff" width="113" height="75" /></p>
<p>Heute setze ich meine Reihe von Interviews mit Mitgliedern der deutschsprachigen Internet- und  Blogging Scene fort. Heute hat sich Karl-Heinz Wenzlaff von <a href="http://www.blogtrainer.de" target="_blank">blogtrainer.de</a> bereit erklärt mir einige Fragen zu beantworten.<span id="more-327"></span></p>
<p>Frank Hamm: Hallo Karl-Heinz, viele in der Blogger Scene kennen dich ja, nicht zuletzt als Fachmann für WordPress. Aber für die übrigen. stell dich doch bitte meinen Lesern doch kurz selbst einmal vor. Wo und wie lebst du, womit verdienst du deinen Lebensunterhalt, seit wann beschäftigst du dich mit dem Internet und wie bist du dazu gekommen.</p>
<p>Karl-Heinz: Hallo Frank, danke für die Einladung zum Interview und einen herzlichen Gruß an die Leser deines Blogs! „Fachmann für WordPress“ wäre hochgestapelt, das trifft auf deine bisherigen Gäste <a href="http://www.frank-hamm-webdesign.de/interview-mit-monika-aka-mts-von-wwwwebdesign-inde.html">Monika</a>, <a href="http://www.frank-hamm-webdesign.de/deutsche-blogger-im-gesprach-heute-frank-bueltge-von-httpbueltgede.html">Frank</a> und <a href="http://www.frank-hamm-webdesign.de/interview-mit-vladimir-simovic-von-wwwperunnet.html">Vladimir</a> viel eher zu, als auf mich. Ich betreibe in Bernau bei Berlin eine Unternehmensberatung, die sich auf Business Blogs und Corporate Blogs spezialisiert hat. Da ist WordPress lediglich ein  Arbeitsmittel von vielen. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich neben der Web 2.0-Beratung vor allem als Seminarveranstalter und Blogtrainer. Da befassen sich viele meiner <a href="http://www.blogtrainer.de/seminar-termine/" target="_blank">Seminare</a> natürlich mit WordPress.</p>
<p>Frank Hamm: Wenn Du mal nicht vor dem Rechner sitzt, womit beschäftigst Du dich privat? Hast du Hobbys die ganz ohne Computer funktionieren?</p>
<p>Karl-Heinz: Ich engagiere mich für den Schutz unserer Alleen hier in Brandenburg, die aus  wirtschaftliche Interessen einfach abgeholzt werden. Der Kampf um die letzten hier verbliebenen Alleen ist auch das bestimmende Thema meines <a href="http://www.BAR-blog.de" target="_blank">„Privatblogs“</a>,  einem klassischen Placeblog. Hobbys ohne Computer? Hmmm, da muss ich lange überlegen. Radfahren vielleicht, aber selbst da ist ein Computer dran. Oh ja, mein Enkel Nikolas! Der hat noch keinen Computer, lernt gerade laufen.</p>
<p>Frank Hamm: Mit <a href="http://www.blogtrainer.de" target="_blank">blogtrainer.de</a> betreibst du einen in Deutschland recht bekannten Blog zum Thema Business Blogs und Corporate Blogs . Wie bist du dazu gekommen? War der Anfang schwierig? Kannst du mit deinem Blog auch Einnahmen generieren, oder dient er eher dazu dich bekannter zu machen? Wenn Du Einnahmen generierst, welche Kanäle setzt du dafür ein, und natürlich nur wenn Du darüber sprechen magst &#8211; wie viel konntest du letzten Monat mit deinem Blog einnehmen?</p>
<p>Karl-Heinz: Als ich vor drei Jahren den Businessplan für mein Beratungsunternehmen schrieb, suchte ich nach einer Marke, die einprägsam ist und das Geschäftsfeld treffend beschreibt. Ein “Consulting“, “Coaching“, “Beratung” in der URL kam für mich nicht in Frage, weil es zu lang und austauschbar ist. Letztendlich hat ein Brainstorming mit Freunden im „St. Oberholz“ in Berlin bei laufender Denic-Verbindung diese URL ausgespuckt. Einnahmen generieren? Ein Business-Blog sollte immer Einnahmen zu generieren. Allerdings sind das natürlich keine Werbeeinnahmen, sondern die Buchungen für meine Seminare und die Beratungsaufträge, die ich über das Blog erhalte.</p>
<p>Frank Hamm: Wenn ich richtig informiert bin verdienst du ja deine Brötchen mit deiner Arbeit die du selbst unter <a href="http://www.blogtrainer.de/" target="_blank">blogtrainer.de</a> präsentierst. Wenn Du heute noch einmal ganz neu starten könntest oder müsstest, was würdest du anders machen?</p>
<p>Karl-Heinz: Die Antwort wird dich vielleicht überraschen: Ich würde mich selbst beraten lassen! Ich beobachte bei manchen Business-Bloggern, dass sie alles selbst machen wollen, vom Design, über das redaktionelle Konzept bis zur Suchmaschinenoptimierung. Das halte ich für einen großen Fehler, weil sie dadurch wertvolle Zeit verlieren, in der die „Marktbegleiter“ längst die kleine Nische besetzt haben. Heraus kommen dabei oft völlig unsichtbare Blogs auf blogger.com (blogspot), wordpress.com oder typepad  oder Blogs bei einem schlechten Hoster. Schade um das Geld, die Zeit und die Mühe. Bei guter Beratung kann man gerade diese Anfängerfehler vermeiden.</p>
<p>Frank Hamm: Wie verlief der Start und wie hast du deine Arbeit bekannt gemacht? Welche Vermarktungsmaßnahmen waren besonders effektiv? Welche Einnahmequellen setzt du ein und wieso? Welche Erfahrungen hast du bei der Monetarisierung gemacht?</p>
<p>Karl-Heinz: Blogpromotion ist wichtig für den Start eines Business-Blogs. Dabei reicht es nicht aus, nur Online-Promotion zu machen. Die Vernetzung mit anderen Blogs und Bloggern muss auch offline stattfinden. Wie so etwas geht, hat mein <a href="http://www.weinakademie-berlin.de" target="_blank">Kunde Michael Pleitgen</a> vor ein paar Tagen auf der PROWEIN gezeigt, als er ein <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/prowein-wird-treffpunkt-fuer-wein-blogger" target="_blank">Treffen der deutschen Weinblogger</a> organisierte</p>
<p>Frank Hamm: Welche konkreten Tipps kannst du Lesern geben, die vor haben einen Blog ganz neu aufzubauen und bisher keine oder wenig Erfahrungen mit dem Bloggen haben? Was sind diesbezüglich deine wichtigsten Erfahrungen?</p>
<p>Karl-Heinz: Der wichtigste Tipp – der gilt auch für dich, Frank: Legen Sie Ihre „<a href="http://www.frank-hamm.de" target="_blank">klassische Website</a>“ und <a href="http://www.frank-hamm-webdesign.de">Ihr Blog</a> zusammen, ohne Trennung. Warum? Sie bündeln so die Linkkraft Ihrer Seiten, Links aus anderen Blogs kommen sofort dem Rank Ihrer normalen Website zugute. Blogs können heute alles, was man zu einer Webpräsenz braucht. Benutzen Sie einfach das CMS des Blogs und überführen Sie Ihre alten „statischen“ Inhalte in statische Seiten des Blogs. Alles andere, von Kontakt- und Bestellformularen bis zur Shop-Anbindung, kann man mit Blogs machen.</p>
<p>Frank Hamm: Warst Du dieses Jahr auf der Cebit? Wie ist deine persönliche Meinung zu der Veranstaltung?</p>
<p>Karl-Heinz: Nein. Ich bin jetzt 51 Jahre alt. Wenn ich die Zeit abziehe, die ich als Aussteller auf der CeBit verbracht habe, wäre ich ungefähr halb so alt. Keinen Bock mehr, wobei ich die CeBit auch nicht für die wichtigste Veranstaltung für das Web halte.</p>
<p>Frank Hamm: Was denkst du in wieweit sich die aktuelle Finanzkrise auf die Arbeit der Webworker auswirken wird. Spürst Du selbst schon etwas bei deinen Kunden?</p>
<p>Karl-Heinz: Positiv. Gerade in Zeiten der Krise ist es doch wichtig, neue Ideen, Produkte, Dienstleistungen schneller und nachhaltiger bekannt zu machen. Business Blogs sind in vielen Branchen ein ideales Werkzeug dazu, weshalb der „Blogfahrstuhl“ derzeit besonders schnell aufwärts fährt.</p>
<p>Frank Hamm: Was denkst Du können wir für die Zukunft des Webworkings allgemein und das Bloggen im besonderen im Web erwarten? Planst du noch andere Projekte?</p>
<p>Karl-Heinz: Durch Microblogging à la Twitter kommen auch solche Internet-Nutzer zum Bloggen (zurück), die bisher durch das verbreitete Missverständnis „Blogs sind Internettagebücher“ abgeschreckt wurden. Die Möglichkeiten der RSS-Technologien und APIs an Social Network Services sind bei weitem nicht ausgeschöpft. Und Blogs sind in dieser Entwicklung mittendrin. Für einige Business-Blogger ist ihr Blog bereits jetzt zum wichtigsten Kommunikations- und Vertriebskanal geworden. Diese Entwicklung wird sich gerade in beratenden Berufen, vom Rechtanwalt bis zum Finanzberater, aber auch im Onlinehandel weiter beschleunigen.</p>
<p>Frank Hamm:  Danke für deine Mühe und Zeit Karl-Heinz. Ich bin sicher das dieses Interview, dich und deine Arbeit, dem ein oder anderen Leser ein wenig näher gebracht hat. Für mich persönlich waren auch wirklich interessante Fakts dabei.</p>
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		<title>Deutsche Blogger im Gespräch &#8211; Heute Frank Bueltge von http://bueltge.de/</title>
		<link>http://www.frank-hamm-webdesign.de/deutsche-blogger-im-gesprach-heute-frank-bueltge-von-httpbueltgede.html</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 23:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Webdesign und SEO Blog stellt  in unregelmäßigen Abständen Interviews mit Mitgliedern der deutschsprachigen Internet- und Blogging Scene vor. Heute habe ich euch eines mitgebracht über das sich sicher alle WordPress Fans freuen werden.   Frank Bueltge von http://bueltge.de/ hat sich bereit erklärt mir einige Fragen zu beantworten.</p> <p></p> <p>Frank Hamm: Hallo Frank, viele in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-108" title="interview" src="http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-content/uploads/2009/03/interview.jpg" alt="interview" width="75" height="75" />Der Webdesign und SEO Blog stellt  in unregelmäßigen Abständen Interviews mit Mitgliedern der deutschsprachigen Internet- und Blogging Scene vor. Heute habe ich euch eines mitgebracht über das sich sicher alle WordPress Fans freuen werden.   Frank Bueltge von <a href="http://bueltge.de/" target="_blank">http://bueltge.de/</a> hat sich bereit erklärt mir einige Fragen zu beantworten.</p>
<p><span id="more-136"></span></p>
<p><strong>Frank Hamm: </strong>Hallo Frank, viele in der Blogger Szene kennen dich ja, nicht zuletzt als Fachmann für WordPress. Aber für die übrigen. stell dich doch bitte meinen Lesern doch kurz selbst einmal vor. Wo und wie lebst du, womit verdienst du deinen Lebensunterhalt, seit wann beschäftigst du dich mit dem Internet und wie bist du dazu gekommen.</p>
<p><strong>Frank Bueltge:</strong> Hallo Frank, danke für die freundliche Einladung zum Interview und das damit verbunden Vertrauen. Gern stehe ich dir zu einigen Antworten zur Verfügung.  Wie schon erwähnt, meine Name ist Frank Bültge, woher auch die URL meines Blog rührt. Das Schreiben in meinem Blog ist pures Hobby, ebenso das Themenspektrum Web und alles was in dem Zusammenhang so in den Filter kommt. WordPress erzielt bei mir eine Ausnahmestellung im Umfang der Beiträge, was aber rein damit zusammen hängt, dass ich einfach etwas zurück geben will und so veröffentliche ich die Lösungen und Ideen, die ich mit WordPress habe.</p>
<p>Dies tue ich auch mit anderen Themen, nur bei WordPress liegt mein Schwerpunkt, da es mich von Anfang an in seiner Flexibilität begeistert hat.   In der meisten Zeit meines Lebens verbringe ich meine Zeit mit dem Lösen von Problemen, Entwickeln von Lösungen, vorrangig im SAP Umfeld, und dem Beraten von Kunden bei der Ideenfindung. Dies tue ich bei der <a href="http://www.zeiss.de" target="_blank">Carl Zeiss AG</a> im Entwicklungsbereich.   Sonstige freie Minuten verbringe ich mit Familie, Klettern in all seinen Spielformen und Büchern.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Wenn Du mal nicht vor dem Rechner sitzt, womit beschäftigst Du dich privat? Hast du Hobbys die ganz ohne Computer funktionieren?</p>
<p><strong>Frank Bueltge:</strong> Die Vorstellung hat es schon erwähnt, das Klettern in Fels und Eis hält mich vor allem in seinem Bann und das schon seit 12 Jahren. Dabei versuche ich mich in allen Spielformen, alpines Klettern, Bergsteigen und alle Bewegungsformen in Einsamkeit und Eis haben es mir besonders angetan. Manchmal zum Leidwesen meiner beiden Frauen. Um die Grundlagen dafür zu schaffen stehen Laufschuhe und ein Mountain Bike immer parat.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Mit <a href="http://bueltge.de/" target="_blank">http://bueltge.de/</a> betreibst du einen in Deutschland recht bekannten Blog zum Thema WordPress. Wie bist du dazu gekommen? War der Anfang schwierig? Kannst du mit deinem Blog auch Einnahmen generieren, oder dient er eher dazu dich bekannter zu machen? Wenn Du Einnahmen generierst, welche Kanäle setzt du dafür ein, und natürlich nur wenn Du darüber sprechen magst &#8211; wie viel konntest du letzten Monat mit deinem Blog einnehmen?</p>
<p><strong>Frank Bueltge:</strong> Wenn dem so ist, dann freue ich mich. Ich selber habe keinen Vergleich und kann nur die Anzahl meiner Feedleser als Maßstab nehmen. Nichtsdestotrotz freue ich mich, wenn ich gelesen werde, ob bekannt oder nicht. Der Anfang war abwechslungsreich, experimentell und nie schwierig. Ich habe die unterschiedlichsten Applikationen getestet und bin dann bei WordPress auf Grund der validen Ausgabe von Content und der sehr hohen Flexibiliät und der leichten Einstiegshürde hängen geblieben.</p>
<p>Mein Blog ist eine rein private Spielwiese, manchmal zum Nachteil der Leser und generiert nur bedingt Einnahmen. Ich habe einige Links gesetzt, die ich via LinkLift und Teliad bekommen habe. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich keinerlei Investition von Zeit in dieses Thema stecke und daher mich auch nie um Vermarktung gekümmert habe. Mein Blog ist mein Blog und dient als Zettelkasten von Ideen, Lösungen und Ausleben des Schreibens. Insofern will ich nicht bekannter werden oder damit Geld verdienen &#8211; ich will lediglich meine Ideen dort umsetzen.</p>
<p><strong>Frank Hamm: </strong>Wie verlief der Start und wie hast du deine Arbeit bekannt gemacht? Welche Vermarktungsmaßnahmen waren besonders effektiv? Welche Einnahmequellen setzt du ein und wieso? Welche Erfahrungen hast du bei der Monetarisierung gemacht?</p>
<p><strong>Frank Bueltge:</strong> Ich bin mit statischen HTML im Jahre 2001 unter dieser URL gestartet. Im Vorfeld habe ich viel experimentiert, gesucht und gespielt. Freeaccounts und Mail waren vollkommen ausreichen. Unterwegs bin ich mit dem Medium Internet seit 1996 und das Blog in seiner jetzigen Form steht seit 2005. Wie schon im Vorfeld angesprochen, keine Maßnahmen in Richtung Vermarktung und keine zielgerichteten Einnahmequellen. Das Thema Monetarisierung kostet Zeit und die möchte ich dafür nicht opfern und überlasse daher die wenige Linkverkäufe den beiden genannten Services.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Du hast noch einige weitere Projekte online Frank, magst Du uns dazu ein bisschen was erzählen? Worum geht es da?</p>
<p><strong>Frank Bueltge:</strong> Das Thema Web ist bei mir vorrangig Hobby, auch wenn das in der Vergangenheit ein wenig in Schieflage geraten ist. Das Blog bringt mir recht viele Anfragen und seit der Veröffentlichung des Buches zu WordPress im Jahr 2007, sind diese Anfragen weiter gestiegen. Seite Anfang des Jahres arbeite ich daher nebenher als Freiberufler und kann so diverse Anfragen bedienen. Dabei nehme ich mir aber die Freiheit, die Themen zu wählen, die ich für spannend und realisierbar halte.</p>
<p>Seit der Gründung der <a href="http://inpsyde.com/" target="_blank">Inpsyde GmbH</a> steht mir nun zusätzlich ein Team von sehr fähigen Leuten zur Verfügung und wir übernehmen die eine oder andere Anfrage. Trotzdem ist es natürlich auch weiterhin ein Geschäft in den Feierabendstunden und daher gebe ich gern realistische und nicht zu optimistische Zusagen an die jeweiligen Ansprechpartner.  Im Zusammenhang mit der Frage ist daher die Nebentätigkeit sicher ein wichtiges Projekt geworden.   Ein weiteres sehr schönes Projekt ist <a href="http://www.wpengineer.com" target="_blank">WP Engineer</a> , wo ich mit zwei mittlerweile sehr guten Freunden Hintergründe, Tipps und Tricks, Hacks und Gedanken zu WordPress in den englischen Sprachraum verbreite. Das Blog hat sich recht gut etabliert und die größere Zielgruppe macht sich schon bemerkbar. Mal sehen wo das hin läuft und wie wir es gemeinsam meistern werden.</p>
<p>Wichtig ist uns auch dort, dass wir Schreiben, weil wir wollen und nur wir wollen uns sort verwirklichen, kein Mainstream, kein Druck in Zyklus der Veröffentlichungen oder in dem Thema Monetarisierung.   Zuletzt will ich gern erwähnen, dass ich an einem zweiten umfangreicheren <a href="http://wordpressbuch.de" target="_blank">Buch zu WordPress</a> sitze und dies schon längst hätte im Handel sein sollen. Aber es gibt immer wieder Bereiche, die einfach wichtiger sind, die keinen Raum zu Schreiben lassen und so musste das Buch sich ein wenig hinziehen.</p>
<p>Hat nun den Vorteil, dass ich inhaltlich auf Version 2.8 von WordPress aufsetze und so die sehr schönen Neuerungen für Entwickler und Nutzer beleuchten kann. Dabei habe ich aber auch Unterstützung und freue mich, dass ich den einen oder anderen Gastautor zu spezifischen Spezialthemen gewinnen konnte.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Welche konkreten Tipps kannst du Lesern geben, die vor haben einen Blog ganz neu aufzubauen und bisher keine oder wenig Erfahrungen mit dem Bloggen haben? Was sind diesbezüglich deine wichtigsten Erfahrungen?</p>
<p><strong>Frank Bueltge: </strong>Auch im Buch habe ich dazu schon Tipps gegeben und aus meiner Sicht hat sich daran bis heute nichts verändert. Der wohl wichtigste Aspekt ist der Spaß. Das Blog lebt nur dann und findet Anspruch, wenn man sich selbst treu bleibt, wenn man tut, was man will und sich nicht verkauft. In der Regel sind die persönlichen Blogs, so wie es meiner ist, auch wenn sie sich vorrangig mit technischen Artikeln füllen, durch ihre Person gekennzeichnet. Daher rate ich allen Starten: macht was ihr wollt, bleibt euch treu.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Durchhaltevermögen. Blogs sind ein Spiegel der Gemeinschaft, sie haben ein Hoch und Tief. Daher genieße die schönen Stunden und bleibe die treu in den schlechten Zeiten. Es wird Kritik und Lob geben und mit beidem muss man umgehen.</p>
<p>Aller guten Dinge sind drei und daher ein weiter Tipp, den ich beherzige und für wichtig erachte: achte die Leser und die Kommentierenden. Beide Bereiche machen das Bloggen interessant und die Kommentierenden sind der Nabel zur Welt im Netz. Vielleicht ist die Funktion der Kommentare der Grund, warum man weiter macht &#8211; bei mir ist es mit Sicherheit so. Nur Zahlen in einer Statistik sind mir nicht genug, der Wert der Menschen, ihre Meinungen und ihre Zeit, die sie in den Kommentaren hinterlassen, sind meine Motivation.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Warst Du dieses Jahr auf der Cebit? Wie ist deine persönliche Meinung zu der Veranstaltung?</p>
<p><strong>Frank Bueltge:</strong> Nein, kein Besuch der Cebit. Im letzten Jahr war ich vor Ort und war bitter enttäuscht, dass ich in all den Themen, in denen ich Interesse hatte, mit freundlichen und schönen Menschen, die aber keine Kenntnis des Fachthemas hatten, konfrontiert wurde. Eine Messe in dieser Form ist für mich Austausch und Überblick gewinnen und wenn ich dann nur Prospekte und auf den E-Mail-Kontakt hingewiesen werde, dann erspare ich mir diese Show und nutze die alltäglichen Kommunikationskanal um an Informationen zu kommen.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Was denkst du in wieweit sich die aktuelle Finanzkrise auf die Arbeit der Webworker auswirken wird. Spürst Du selbst schon etwas bei deinen Kunden?</p>
<p><strong>Frank Bueltge:</strong> Die Finanzkrise wirkt sich aus meiner Sicht auf alle Bereiche aus, trotzdem ist die Wirtschaftskrise ein höheres Laster und sicher betrifft sie auch Webworker. Ich kann dazu wenig sagen, denn der Bereich Web ist nur in einem sehr kleinen Part mit dem Thema Kunden behaftet. Das Web wächst, es ist eine Chance und ich denke und hoffe, dass Unternehmen diese Chance sehen.</p>
<p>In dem einen oder anderen Bereich kann man das sicher spüren. Dahingehend denke ich, dass das Webgeschäft nicht zusammenbricht oder mit Problemen zu tun hat, die man aus diversen Entwicklungsbereichen und Konsumerprodukten kennt. Trotzdem überlegen Kunden heute genau, was sie wofür und wie viel zahlen.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Was denkst Du können wir für die Zukunft des Webworkings allgemein und das Bloggen im besonderen im Web erwarten? Planst du noch andere Projekte?</p>
<p><strong>Frank Bueltge: </strong>Die Erwartungen an das Web sind seit einigen Jahren recht hoch und nicht selten ist man über Fehlinvestitionen und Niedergang enttäuscht. Das Web macht die Welt ein wenig kleiner, zumindest für den Kreis, der einen Zugang dazu hat; sei es, weil man aus politischen, rechtlichen oder finanziellen Gründen nicht an diesem Leben teil nehmen kann.</p>
<p>Das Web wird die Menschen immer mehr einbeziehen, noch weiter weg von der reinen Technik und hin zu einer Nutzung und damit verbundenen Bedienung, die es nicht nur erfahrenen, geschulten oder technisch interessierten Nutzern erlaubt, die Vorzüge zu nutzen. Es wäre schade, wenn sich die Menschen an dieser Idee eines gemeinsamen Wissens spalten und aktuell haben mobile Clients aus meiner Sicht eine große Chance die Brücke zu schlagen.</p>
<p>Im Bereich Bloggen speziell, könnte ich mir eine Brücke von Mirkobloggen unterschiedlicher Nutzer und dem klassischen Bloggen vorstellen. Quasi Twitter und WordPress in einem Tool. So dass die Gemeinde das Mikrobloggen lebt und einige Autoren Content erstellen, der klassisch kommentiert wird. Klar, technisch ist das ohne Probleme machbar, WordPress bietet dazu ausreichend Mittel. Aber es ist auch die Akzeptanz der Nutzer die diese Form des Blogs nutzt und konsumiert.</p>
<p>Aktuell gibt es aus meinem Dunstkreis dahingehend keine Bestrebungen, meine Zeit ist ausgefüllt und ich will eher wieder das Tempo drosseln. Ich lege mich dahingehend aber nicht fest und genieße den Regen von Eindrücken und Ideen. Wir werden sehen, was da kommen mag und das schöne an einen privaten Projekt ist auch, dass man den Sterbetag selber festlegen kann.</p>
<p><strong>Frank Hamm: </strong>Das waren sehr interessante Einblick in deine Arbeit und sicher auch mal nett ein bischen was über den Menschen Frank Bueltge zu erfahren. Ich hoffe es hat dir genauso viel Spass gemacht wie mir und meinen Lesern. Ich würde mich jedenfalls freuen wenn du hin und wieder einmal in meinem kleinen Blog vorbeischaust.</p>
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		<title>Webdesign und SEO Blog trifft &#8211; Heute Ulf Theis von www.ulf-theis.de</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 10:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Webdesign und SEO Blog setzt heute seine Reihe von Interviews mit Mitgliedern der deutschsprachigen Internet- und  Blogging Scene fort. Heute treffe ich Ulf Theis von www.ulf-theis.de bereit erklärt mir einige Fragen zu beantworten.</p> <p>Frank Hamm: Hallo Ulf, viele in der Blogger Scene kennen dich ja, nicht zuletzt als Fachmann für WordPress. Aber für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-108" title="interview" src="http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-content/uploads/2009/03/interview.jpg" alt="interview" width="75" height="75" />Der Webdesign und SEO Blog setzt heute seine Reihe von Interviews mit Mitgliedern der deutschsprachigen Internet- und  Blogging Scene fort. Heute treffe ich Ulf Theis von <a href="http://www.ulf-theis.de" target="_blank">www.ulf-theis.de</a> bereit erklärt mir einige Fragen zu beantworten.<span id="more-74"></span></p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Hallo Ulf, viele in der Blogger Scene kennen dich ja, nicht zuletzt als Fachmann für WordPress. Aber für die übrigen. stell dich doch bitte meinen Lesern doch kurz selbst einmal vor. Wo und wie lebst du, womit verdienst du deinen Lebensunterhalt, seit wann beschäftigst du dich mit dem Internet und wie bist du dazu gekommen.</p>
<p><strong>Ulf Theis:</strong> Nun ja, Fachmann für WordPress ist ein wenig übertrieben und ich denke meine Stärken liegen eher im Screendesign und Coding. Zwar beschäftige ich mich sehr intensiv mit WordPress, dies jedoch nur für meine eigenen Zwecke und weniger für die Öffentlichkeit.</p>
<p>Aber kurz zu meiner Person. Ich bin 32 Jahre alt und wohne im schönen und idyllischen Saarland, genauer gesagt in dem kleinen Zweitausend-Seelen-Ort Tholey, welcher im nordöstlichen Teil des Saarlandes, am Fusse des Schaumberges schlummert. Ich bin seit 7 Jahren Selbstständig und arbeite als freiberuflicher Web- und Grafikdesigner von zu Hause aus. Davor habe ich mehrere Jahre in Internetagenturen fest, aber auch als Freier Mitarbeiter gearbeitet.</p>
<p>Dem Umstand, Selbstständig zu sein, verdanke ich auch die Tatsache, dass ich den Arbeitsweg von meinem Schlafzimmer zu meinem Büro auf nur noch wenige Meter reduzieren konnte und ich somit den Vorteil genieße, bequem von zu Hause aus arbeiten zu können. Meinen Lebensunterhalt bestreite ich also durch meine eigene Arbeit, genauer gesagt durch Design und Realisierung von E-Commerce Projekten, genauer gesagt von E-Commerce Online-Shops.</p>
<p>Mit dem Internet in Berührung kam ich zum ersten mal Mitte der Neunziger Jahre, damals noch mit 14.4er Modem und analogem Telefonanschluss über schweineteuren AOL-Zugang. Und mit schweineteuer meine ich auch schweineteuer, denn AOL kostete die Stunde 6,- DM und die Telefongebühren lagen nochmals um den Dreh von 4,- DM herum. Sprich 1 Stunde surfen mit einer Geschindigkeit jenseits von Gut und Böse kosteten zu meiner Anfangzeit noch rund 10,- DM. Suchmaschinen wie Yahoo oder Exite lagen noch in ihren Grundzügen und bis Google das Licht der Welt erblicken sollte, mussten noch gut 3 Jahre ins Land ziehen. Es gab also sehr wenig und dieses Wenige zu finden war ohne gescheite Suchmaschine obendrein auch noch verdammt mühselige Recherche.</p>
<p>Meine ersten Schritte mit dem Thema Webdesign machte ich dann so um 1997 herum, damals noch mit dem MS Texteditor und zusätzlich MS Excel zur Stukurierung der Tabellen und des damals spartanischen Layouts der Seiten.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Wenn ich richtig informiert bin verdienst du deine Brötchen mit Einrichtung, Gestaltung, Design und Optimierung von xt:Commerce basierenden Online-Shop Systemen, die du selbst unter <a href="http://www.ulf-theis.de" target="_blank">http://www.ulf-theis.de</a> präsentierst. Wenn Du heute noch einmal ganz neu starten könntest oder müsstest, was würdest du anders machen?</p>
<p><strong>Ulf Theis: </strong>Nun ja, im Großen und Ganzen habe ich eigentlich in all den Jahren fast alles richtig gemacht. Als ich vor 7 Jahren die Internetagenturen hinter mir gelassen habe und den Weg in die Selbstst‰ndigkeit wählte, musste ich mich auf ein bestimmtes Segment festlegen. Zwar versuchen Webdesigner immer in allen Segmenten ihre Leistungen, anzubieten, ich persönlich bin jedoch für Spezialisierung der Arbeit.</p>
<p>Ich musste mich also auf einen Bereich spezialisieren. Open-Source Shopsysteme (wie damals OSCommerce) waren in meinen Augen ein zukunftsträchtiger Markt,<br />
dem ich großes Potential einräumte. Genauer gesagt der Individualisierung eines Shops basierend auf diesem System, denn damals sah jeder Shop bis auf Logo,<br />
Farbe und Schrift einfach immer gleich aus, denn anders als ich, räumten wohl nur wenige andere Designer oder Agenturen diesem Segment besondere Aufmerksamkeit ein.</p>
<p>Man darf nicht vergessen, dass zu meinen Anfangszeiten noch die Nachwehen der dot.com-Pleite in der Luft hingen und das Internet immer noch darunter zu leiden hatte (Siehe dazu meinen Artikel <a href="http://www.ulf-theis.de/allgemein/web-20-startups-und-dienste.html" target="_blank">http://www.ulf-theis.de/allgemein/web-20-startups-und-dienste.html</a>). Die Bereitschaft, nochmals Geld in aufwenige Internetpräsenzen zu stecken war also sehr gering und von kleinen Webpräsentationen kann man als selbstständiger Webdesigner nur schwer über die Runden kommen.</p>
<p>Nichtsdestotrotz begann ich damals also in Kooperation mit einem Programmierer, individuelle Templates und Funktionsänderungen für OSCommerce anzubieten<br />
und hatte nach kurzer Zeit das Glück, bzw. wohl auch aufgrund des geringen Angebotes, erste Kunden gewinnen zu können. Als 2003 basierend auf OSCommerce eine neue OpenSource Shopsoftware startete, sattelte ich direkt von OSC auf das neue xt:Commerce um. Seither bin ich der Software auch treu geblieben und arbeite noch bis heute damit. Nur das ich seit gut 2 Jahren eine von mir und einem befreundeten Programmierer überarbeitete Version von xt:Commerce im Einsatz habe und diese als Grundlage für meine Projekte nehme.</p>
<p>Das einzige was ich aus heutiger Sicht betrachtet, anders machen würde, wäre die Registrierung meiner Domain ulf-theis.de zu einem früheren Zeitpunkt.<br />
Meine erste Domain registrierte ich bereits um 1997/98 herum, allerdings nicht meine heutige ulf-theis.de. Damals wechselte ich noch häufig die Namen meines Webprojektes und erst 2002 ergab sich aus meinem bis Dato privaten Grafik und Design Projekt meine heutige Seite ulf-theis.de.</p>
<p>Nun gut, damals wusste ich noch nicht, welch wichtiger Faktor einmal das Alter einer Domain werden sollte. Auch hielt ich mich mit der Registration von<br />
Domains zurück, bzw. registrierte nur Domains zur Thematik Design. Was hätte ich mir gute Domains registrieren können und diese heute gewinnbringend<br />
verkaufen können. Aber wie gesagt, diesbezüglich habe ich damals einfach nicht den Schuss gehört und gepennt. Wenn ich also etwas anders machen würde, dann die Registration von Domainnamen und natürlich die frühe Registrierung meiner heutigen Domain.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Auf http://www.ulf-theis.de bloggst Du ja auch über valides &amp; barrierefreies Webdesign, Benutzerfreundlichkeit, SEO und Corporate Identity.<br />
Wie bist du dazu gekommen? War der Anfang schwierig? Kannst du mit deinem Blog auch Einnahmen generieren, oder dient er eher dazu dich bekannter zu machen?<br />
Wenn Du Einnahmen generierst, welche Kanäle setzt du dafür ein, und natürlich nur wenn Du darüber sprechen magst &#8211; wie viel konntest du letzten Monat mit deinem Blog einnehmen?</p>
<p><strong>Ulf Theis:</strong> Nun ja, darüber blogge ich eher weniger, sondern biete es als Dienstleistung an. Nur wenige Webdesigner im Bereich Webshop Design, entwerfen und realisieren ihre Online-Shops valide und benutzerfreundlich. Hauptsächlich blogge ich zum Thema Grafik und Design, sowie auch zu diverser Software.</p>
<p>In der Beziehung Geld verdienen durch bloggen bin ich wohl doch etwas altmodisch eingestellt, denn genau wie ich nicht über mein Einkommen sprechen würde,<br />
spreche ich auch nicht über meine Einnahmen durch den Blog bzw. meiner Seite. Dieser Trend bzw. &#8220;Schwanzvergleich&#8221; diverser Blogs mit Ihren monatlichen<br />
Einnahmen ist mir eh ein Rätsel und zeugt in meinen Augen auch nicht gerade von besonderer Weitsicht.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Wie verlief der Start und wie hast du deine Arbeit bekannt gemacht? Welche Vermarktungsmaßnahmen waren besonders effektiv? Welche Einnahmequellen setzt du ein und wieso? Welche Erfahrungen hast du bei der Monetarisierung gemacht?</p>
<p><strong>Ulf Theis:</strong> Mein Einstieg in die Blogspähre war eher zufällig und auf dem Blogteil meiner Seite liegt daher bis heute auch nicht meine Priorität. Da meine Seite bereits lange vor den Blogs existierte, verfügte Sie aufgrund meiner vielen Photoshop-Tutorials und anderer Angebote schon lange bevor ich auf WordPress umgestiegen bin, über viele tägliche Besucher. Damit hatte ich also gegenüber einem frischen Blog einen dicken Bonus. Zu dem Zeitpunkt, als ich die Seite als Blog umstrukturierte,  hatte sie schon insgesamt gut 1.5 Mio Besucher gehabt und war in der GFX-Szene sehr gut bekannt.</p>
<p>Als ich also im Januar 2007 mit dem neuen Blog auf der Domain gestartet bin, hatte ich schon eine sehr gute Basis und konnte durch den Einsatz von WordPress, den Artikeln und nicht zu vergessen der enormen Suchmaschinen-Optimierungsmöglichkeiten von WP meine Besucher in kurzer Zeit verdreifachen (heute sind es durchschnittlich 2.500-3.000 täglich).</p>
<p>Allerdings muss ich sagen, dass dies eben weniger an meinen Artikeln liegt, als vielmehr an den bei mir angebotenen Inhalten wie den Photoshop Tutorials und vor allen Dingen den kostenlosen Schriftarten. Diese Bereiche bzw. Angebote sorgen für den Löwenanteil meiner täglichen Besucher und genau diese Bereiche haben auch über die Jahre hinweg für eine extrem gute Verlinkung meiner Seite gesorgt. Von daher muss ich nur wenig zur Verbreitung meiner Seite beitragen, denn das erledigt sich glücklicherweise fast von selbst.</p>
<p>Zur Monetarisierung des Blogs bin ich erst vor etwa 1 1/2 Jahren übergegangen und habe damals mit Google AdSense erste Erfahrungen gemacht. Heute ist AdSense jedoch von meiner Seite verbannt und durch Contaxe ersetzt worden, denn mit AdSense habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Täglich musste ich gut eine Stunde aufbringen, um die AdSense Anzeigen zu optimieren und natürlich um Konkurenzangebote auszufiltern. Gut, der private Blogger hat dieses Problem wohl eher weniger, aber ein Gewerbetreibender wie ich muss da bedeutend mehr administrativen Aufwand betreiben und Zeit investieren.</p>
<p>Es macht keinen Sinn für mich, wenn neben meinen Dienstleistungen für individuelle Webshop Designs eine AdSense Werbung für &#8220;xy low cost shop templates&#8221; prangert. Zuletzt gefiel mir auch einfach nicht, wie sehr ich meine ansonsten für mich gute Artikel- und Seitenstruktur, durch die Anzeigen beeinträchtigen musste.</p>
<p>Auch die Einnahmen in Dollar und die 6-8 Wochen Wartezeit auf Auszahlungen taten ihr übriges, dass ich Adsense schon nach nur 3 Monaten wieder aus meinem Blog verbannt habe. Mit Contaxe hingegen habe ich nach nur einem Tag Einstellung und Optimierung bereits doppelt soviel an täglichen Einnahmen generiert wie mit AdSense nach 3 Moanten mühseliger Optimierungsarbeit. Auch verwende ich nur die Highlighter Anzeige, sprich Verlinkung einzelner Keywords in meiner Seite auf Artikel oder Angebote<br />
und keine Anzeigen mehr wie bei AdSense. Von daher ist Contaxe mein klarer Favorit und man sollte sich auch nicht davon täuschen lassen, das AdSense der größere und Contaxe ein relativ kleiner Anbieter ist. Auch bin ich bei Hallimash und Trigami, allerdings habe ich aufgrund meiner hohen Auftragslage momentan kaum noch die Zeit überhaupt einmal neue Artikel in meinem Blog zu verfassen, geschweige denn werbefinanzierte.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Welche konkreten Tipps kannst du Lesern geben, die vor haben einen Blog ganz neu aufzubauen und bisher keine oder wenig Erfahrungen mit dem Bloggen haben? Was sind diesbezüglich deine wichtigsten Erfahrungen?</p>
<p><strong>Ulf Theis:</strong> Über diese Thematik, da bin ich sicher, könnte man ganze Bücher füllen. Es ist mehr oder weniger das Hauptthema vieler Blogs, wie selbige denn zum Erfolg geführt werden können und welche Optimierungsmethoden es gibt. Mein Tipp ist schlicht und ergreifend Individualität. Aus der Masse durch Optik, Thematik und Inhalt herausstechen. Nicht schauen, was andere tun und schreiben, sondern selbstständig an neuen Ideen feilen und Artikel ausarbeiten.</p>
<p>Nicht immer die Themen anderer aufgreifen und diese breit treten, sondern eigene und neue Themen gestalten und ausarbeiten. Bei der Fülle an Blogs natürlich sehr schwer, aber keiner braucht noch mehr &#8220;Geld verdienen durch bloggen&#8221; Blogs, denn die werfen sowieso in den meisten Fällen nur mit halbgarem Unwissen und haarstreubenden Methoden die jedes grundwirtschaftliche Prinzip über den Haufen werfen, um sich. Für meinen Teil sind Individualität und Raffinesse bei der Auswahl der Themen und dem Schreiben der Artikel mit der wichtigste Schlüssel auf dem Weg zum Aufstieg aus der Masse.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Warst Du dieses Jahr auf der Cebit? Wie ist deine persönliche Meinung zu der Veranstaltung?</p>
<p><strong>Ulf Theis:</strong> Nein, war ich nicht und das letzte mal, dass ich die CeBit besucht habe, liegt auch schon viele Jahre zurück. Für mich und meine Arbeit ist sie völlig unbedeutend.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Wenn Du mal nicht vor dem Rechner sitzt, womit beschäftigst Du dich privat? Hast du Hobbys die ganz ohne Computer funktionieren?</p>
<p><strong>Ulf Theis:</strong> Da wird die Luft schon dünn. Als Selbstständiger ist Freizeit ein sehr geringer Luxus und da ich i.d.R. täglich min. 12 Stunden am Rechner arbeite, ist der Tag fast schon vorbei, wenn ich den Computer ausschalte. Während der Woche verbringe ich den restlichen Abend daher meist ganz ruhig mit meiner Freundin. Da auch der Samstag bei mir ein regulärer Arbeitstag ist, fällt auch mein Wochenende entsprechend dürftig aus, aber für eine lockere Partie Skat in der Kneipe mit Freunden findet sich immer Zeit. Ansonsten lese ich gerne, während ich wasserpfeifenrauchend auf meinem Sofa liege und versuche den Kopf wieder frei zu bekommen. Zu guter letzt gehe ich jeden Sonntag schwimmen, damit der Hintern vom vielen sitzen nicht allzu sehr in die Breite geht. Also eher unspektakulär und alles mit dem Hintergedanken, die Arbeit auszublenden und etwas Entspannung zu finden.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Was denkst du in wieweit sich die aktuelle Finanzkrise auf die Arbeit der Webworker auswirken wird. Spürst Du selbst schon etwas bei deinen Kunden?</p>
<p><strong>Ulf Theis: </strong>Für die Allgemeinheit der Webworker kann ich dies nicht sagen, für mich persönlich war die Finanzkrise bisher sogar eher ein Schub. Das mag jetzt befremdlich klingen, jedoch entstehen bei einer solchen Krise gewisse Existenzängste bzw. Angst den Job zu verlieren bei den Menschen und diese versuchen nun sich möglichst ein zweites Standbein aufzubauen. Der Weg zu einem eigenen Online-Shop scheint da bei sehr vielen Leuten nahe zu liegen, denn seit Beginn der Krise hat sich meine ohnehin schon hohe Auftragslage nochmals gesteigert, weswegen ich jetzt schon mind. 5-6 Monate im Voraus ausgebucht bin.</p>
<p>Die meisten dieser Neuaufträge sind Privatpersonen, welche nun zu ihrem regulären Job versuchen, im E-Commerce Fuß zu fassen und durch den boomenden Online-Handel einen lukrativen Nebenerwerb zu starten. Wie aber schon erwähnt bin ich auf die Realisierung von Webshops spezialisiert, wie es in anderen Bereichen (sprich reine Firmenpräsentationen bzw. Webvisitenkarten oder Lösungen auf CMS-Basis wie Typo3) läuft bzw. sich dort die Krise auswirkt, dazu kann ich keine Prognose geben.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Was denkst Du können wir für die Zukunft des Webworkings allgemein und das Bloggen im besonderen im Web erwarten? Planst du noch andere Projekte?</p>
<p><strong>Ulf Theis:</strong> Die Blogs schlagen jetzt schon einen neuen Weg ein und werden mehr und mehr zum Marketing-Instrument. Das Blog als Tagebuch im ursprünglichen Sinne hat, denke ich, schon jetzt im weitesten Sinne ausgedient. Blogs werden sich spezialisieren und mehr themenbezogen schreiben und veröffentlichen. Die rein privaten Blogs, über das eigene treiben und werkeln werden also, wie damals schon vor vielen Jahren die &#8220;meine eigene Homepage&#8221; Seiten, nach und nach verschwinden.</p>
<p>Schon jetzt werden die Inhalte, welche früher die Artikel der Blogs stellten, mehr und mehr auf externe Dienste wie Twitter ausgelagert, da viele dadurch ein größeres Publikum und Leser finden. Die momentan schier nicht enden wollende Flut an neuen Bloggs wird sich also drastisch verringern und durch diverse Kommunikationsplattformen wie eben z.B. Twitter ersetzt werden.</p>
<p>Ich selbst plane vorerst keine neuen Projekte, da mir jetzt schon die Zeit fehlt, meine Seite aktuell zu halten. Die Abstände, in denen ich Artikel veröffentliche werden leider immer länger, da mir schlicht und ergreifend die Zeit fehlt, mich wieder intensiver mit dem Blogteil zu beschäftigen. Von daher bleibt meine Arbeit im Vordergrund und andere Projekte sind derzeit nicht geplant bzw. schlicht und ergreifend für mich einfach nicht möglich. Aber einfach einmal abwarten, meine Freundin geht im Sommer für 1 Jahr ins Ausland und dadurch bekomme ich zwangsläufig etwas mehr Zeit, welche ich sicher in meine Seite investieren werde.</p>
<p>Für meinen Teil bzw. meinen Arbeitsbereich habe ich natürlich schon weitere Pläne für die Zukunft, die weitere Entwicklung und den Weg den der E-Commerce gehen wird.</p>
<p>Das Webworking allgmein wird immer komplexer und umfangreicher und wird es in Zukunft natürlich noch mehr werden. Inhalte werden immer interaktiver und der User wird immer mehr in die Gestaltung und den Inhalt der Plattformen und Angebote mit einbezogen, als es seit Web 2.0 schon der Fall ist. Schon jetzt gibt es Plattformen, welche nur noch durch User Generated Content funktionieren und leben. Der User wird mehr und mehr seine Arbeit online integrieren, so das der altgeliebte Desktop wohl in einiger Zeit direkt durch einen reinen Online-Desktop ersetzt werden wird. Sprich iGoogle für den eigenen Desktop und jegliche Anwendungen werden Online bereit gestellt.</p>
<p>Darin sehe ich zumindest den Trend in den nächsten Jahren. Sprich das Betriebssystem selbst wird den Browser vollständig ersetzen, da der Desktop dann den Browser darstellt und alle möglichen Inhalte und Dienste direkt integriert und bereit stellt. So jedenfalls kann ich mir die nächste Stufe, also vielleicht das Web 3.0, vorstellen. On- und Offline verschmelzen vollständig, bzw. ist man mit allen Bereichen und Tätigkeiten nur noch mit Online-Applikationen und Diensten verbunden.</p>
<p>Auch denke ich, das man bald so etwas wie einen Dienste übergreifenden &#8220;Avatar&#8221; haben wird, mit welchem man alle Dienste uneingeschränkt verwenden und benutzen kann. Also weg von der momentanen Anonymität des Webs hin zu eindeutiger Identifikation, mit der man gleichzeitig bei Google sucht, bei eBay steigert, bei Amazon seine Bücher bestellt und bei MySpace, youTube oder Facebook seine Inhalte verwaltet. Ein Online Alter-Ego eben, der Plattform übergreifend Gültigkeit besitzt und der einem gleichzeitig jegliche Aktivitäten und Geschäfte im Web ermöglicht.</p>
<p>Es wird also keine eigenständigen Accounts mehr bei jedem einzelnen Dienst geben, sondern eine übergreifende Identifikationsmöglichkeit, mit der man alles uneingeschränkt verwenden kann. Der Grundstein dafür ist z.B. mit OpenID ja schon gelegt. Diese Grundidee eben weiter gedacht als eine Art Ausweis fürs Internet, ausgestattet mit allen Zahlungsmöglichkeiten, um dadurch zukünftig uneingeschränkt alles nutzen oder einkaufen zu können.</p>
<p>Man kennt das jetzt alles schon im kleinen Maßstab, man loggt sich bei Amazon ein und schon ändert sich der komplette Inhalt der Seite. Inhalte sind dann auf mich selbst individualisiert und zugeschnitten. Was habe ich zuletzt angesehen, gekauft oder wofür habe ich mich interessiert. Dies kennt man von mittlerweile vielen Diensten und Plattformen im kleinen oder großen Umfang. Nur werden diese Dienste und Plattformen zukünftig eben noch persönlicher bis hin zur individuellen Erscheinung und Struktur. Und mit diesen Entwicklungen werden sich die Webworker zukünftig befassen oder befassen müssen. Also weg von der Enwicklung einer Seite für eine allgemeine und unbekannte Masse, hin zum Indiviuum mit persönlicher Optik und eigens zugeteilten Inhalten.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Vielen Dank Ulf für die Einblicke in deine Arbeit und die Beantwortung meiner Fragen. Ich würde mich freuen wenn du hin und wieder mal bei mir vorbeischaust.</p>
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		<title>Interview mit Monika aka mts von www.webdesign-in.de</title>
		<link>http://www.frank-hamm-webdesign.de/interview-mit-monika-aka-mts-von-wwwwebdesign-inde.html</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 13:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hamm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der WebDesign und SEO Blog setzt heute seine Reihe mit von Interviews mit Mitgliedern der deutschsprachigen Internet- und  Blogging Scene zu führen und hier zu veröffentlichen. Heute hat sich Monika aka mts von WebDesign-in.de bereit erklärt mir einige Fragen zu beantworten.Frank Hamm: Hallo Monika, viele in der Blogger Scene kennen dich ja, nicht zuletzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-108" title="interview" src="http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-content/uploads/2009/03/interview.jpg" alt="interview" width="75" height="75" />Der WebDesign und SEO Blog setzt heute seine Reihe mit von Interviews mit Mitgliedern der deutschsprachigen Internet- und  Blogging Scene zu führen und hier zu veröffentlichen. Heute hat sich Monika aka mts von <a href="http://www.webdesign-in.de/" target="_blank">WebDesign-in.de</a> bereit erklärt mir einige Fragen zu beantworten.<span id="more-65"></span><strong>Frank Hamm:</strong> Hallo Monika, viele in der Blogger Scene kennen dich ja, nicht zuletzt als Fachfrau für alle Bereiche rund um WordPress. Aber für die übrigen. stell dich doch bitte meinen Lesern doch kurz selbst einmal vor. Wo und wie lebst du, womit verdienst du deinen Lebensunterhalt, seit wann beschäftigst du dich mit dem Internet und wie bist du dazu gekommen.</p>
<p><strong>Monika:</strong> Hallo Frank und ein herzliches Grüß Euch an alle Leser! Zuerst: Ich bin keine Bloggerin, ich erzähle kaum von mir, veröffentliche zu sicher 90% Fachartikel und nutze eben WordPress als CMS seit Anfangstagen. Ich lebe als Pendlerin zwischen Deutschland und Österreich und verdiene meinen Lebensunterhalt mit der Texto UG, die u.a. Internet Marketing Beratung und WebDesign anbietet.</p>
<p>Das allererste Postfach im World Wide Web hatte ich 1993, wenige Monate war  das WWW damals alt und seitdem bin ich „drin“. Erfahren habe ich damals davon wie man von vielen Dingen erfährt: Es gab jemanden, der wem kennt, der vom „Nachbarn seiner Tochter ihrm Freund“ erfahren hat, dass&#8230; <img src='http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Wenn Du mal nicht vor dem Rechner sitzt, womit beschäftigst Du dich privat? Hast du Hobbys die ganz ohne Computer funktionieren?</p>
<p><strong>Monika: </strong>Ich liebe die Kaffeehauskultur und bin gern ein Teil von ihr und außerdem lese ich. Mich in einem Buch zu verlieren ist wunderbar.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Mit <a href="http://www.texto.de/" target="_blank">www.texto.de</a> betreibst du einen in Deutschland recht bekannten Blog zum Thema WordPress. Wie bist du dazu gekommen? War der Anfang schwierig? Kannst du mit deinem Blog auch Einnahmen generieren, oder dient er eher dazu dich bekannter zu machen? Wenn Du Einnahmen generierst, welche Kanäle setzt du dafür ein, und natürlich nur wenn Du darüber sprechen magst &#8211; wie viel konntest du letzten Monat mit deinem Blog einnehmen?</p>
<p><strong>Monika:</strong> Vermutlich unfair, doch wie kommst Du auf den Gedanken, dass meine kleine <a href="http://www.texto.de/" target="_blank">Texto.de</a> ein „Blog“ sein könnte –ich selber kam noch nie auf den Gedanken.</p>
<p>Ob der Anfang schwierig war? Schwierig in Bezug auf was. Wir hatten die Domain Texto.de gekauft, weil der Name Uwe so gut gefiel. Dann lag sie da, so ohne Inhalt und alleine und ich suchte einen Platz wo ich mein WordPress Wissen ordnen und schlichten konnte.  So begann ich die Texto mit diesem Wissen über WordPress zu füttern. Die Bekanntheit resultiert aus dem gebotenen Inhalt und meinem Marketing Können.</p>
<p>Die Texto UG ist ja nur ein anderes Firmenkonstrukt für eine mehrjährige Zusammenarbeit. So haben wir Domains, die klassisch mit Adsense, Affility monetarisiert werden, WebDesign-in und Texto sind die Portfolio Seiten, die Aufträge im WebDesign und Internet Marketing generieren.</p>
<p>Bei meinem Lieblingskaffeehaus seh ich hie und da an der Eingangstür, wenn sie neue Torten haben. Noch nie sah ich die Bilanz der Firma dort hängen, gibt es irgendeinen Grund wozu dies im WWW anders sein sollte? Mit welchem Ziel veröffentlich wer seine Einnahmen – was hat man davon?</p>
<p><strong>Frank Hamm: </strong>Wenn ich richtig informiert bin verdienst du deine Brötchen mit deiner Arbeit die du selbst unter <a href="http://www.webdesign-in.de/" target="_blank">www.webdesign-in.de</a> präsentierst. Wenn Du heute noch einmal ganz neu starten könntest oder müsstest, was würdest du anders machen?</p>
<p><strong>Monika:</strong> Ich war geschäftlich zu schüchtern. Heute tät ich von Anfang an mehr Klotzen statt Kleckern.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Wie verlief der Start und wie hast du deine Arbeit bekannt gemacht? Welche Vermarktungsmaßnahmen waren besonders effektiv? Welche Einnahmequellen setzt du ein und wieso? Welche Erfahrungen hast du bei der Monetarisierung gemacht?</p>
<p><strong>Monika:</strong> Als gelernte systemische Coach und Fachfrau im Eigenmarketing war unsere Arbeit von Anfang an auf eine bestimmte Zielgruppe abgestimmt – und der liefern wir – im Dialog – was sie mag. Das ewig lustvolle Spiel mit der Suchmaschine Google fasziniert mich und die trägt unseren Inhalt zur Zielgruppe. Für hauseigene Projekte wurde bis dato noch nie Adwords verwendet. Sichtbare Einnahmequellen bei uns sind Adsense, Amazon und einige Partnerprogramme. Außerdem all meine Kunden, die ich einfach mag.</p>
<p>Meine Erfahrung bei der Monetarisierung ist eine sehr lange Geschichte. Und Du weißt -  lange Geschichten veröffentlicht man nicht, wenn dann werden die verkauft. <img src='http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Welche konkreten Tipps kannst du Lesern geben, die vor haben einen Blog ganz neu aufzubauen und bisher keine oder wenig Erfahrungen mit dem Bloggen haben? Was sind diesbezüglich deine wichtigsten Erfahrungen?</p>
<p><strong>Monika: </strong>Es ist völlig uninteressant, ob man Erfahrung im Bloggen hat oder nicht. Einen Blog zu eröffnen bedeutet den Start eines neuen Projekts. Und jeder Geschäftsmann sollte wissen wie man ein Projekt zum Erfolg führt.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Warst Du dieses Jahr auf der Cebit? Wie ist deine persönliche Meinung zu der Veranstaltung?</p>
<p><strong>Monika:</strong> Ich war noch nie dort – wozu auch.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Was denkst du in wieweit sich die aktuelle Finanzkrise auf die Arbeit der Webworker auswirken wird. Spürst Du selbst schon etwas bei deinen Kunden?</p>
<p><strong>Monika:</strong> Meine Arbeit bringt Kunden – dies wird mehr geschätzt. Was ist ein Webworker? Ich bin WebDesigner und Internet Marketing Fachfrau. Das „und“ macht bei den Kunden Unterschied.</p>
<p>Doch generell kann ich sagen, wer sich nicht zielgruppengerecht ins Spiel bringt, wird seine wenigen Kunden mit Billigsangebote locken und dann in den Konkurs schlittern.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Was denkst Du können wir für die Zukunft des Webworkings allgemein und das Bloggen im besonderen im Web erwarten? Planst du noch andere Projekte?</p>
<p><strong>Monika:</strong> Zukunft des Webworkings – für die sehe ich schwarz. Es dauerte 17 Jahre bis die Leute auf der Strasse hie und da wissen, dass *Homepage* was mit dem Internet zu tun hat. Manche wissen schon, dass man da einen WebDesigner braucht -  wie viele Jahre glaubst Du wird es brauchen bis sich das Wort *Webworking* etabliert hat?</p>
<p>Ein Blog ist ein Mittel zu einem Zweck und sei der Zweck ein Egotrip, daran wird sich so rasch nichts ändern. Selbstverständlich plane ich stets neue hauseigene Projekte, doch über ungelegte Eier rede ich niemals. <img src='http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Frank Hamm: </strong>Vielen Dank Monika, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten. So hatten die Besucher die Gelegenheit dich ein bisschen besser kennen zu lernen. Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft und hoffe das Du mal wieder bei mir vorbeischaust</p>
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		<title>Interview mit Vladimir Simovic von www.perun.net</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 08:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Webdesign und SEO Blog startet heute seine neue Reihe mit Interviews von Mitgliedern der deutschsprachigen Internet- und  Blogging Scene.  Heute treffe ich Vladimir Simovic von http://www.perun.net/ der sich bereit erklärt hat mir einige Fragen zu beantworten.</p> <p>Frank Hamm: Hallo Vladimir, viele in der Blogger Scene kennen dich ja, nicht zuletzt als Fachmann für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-108" title="interview" src="http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-content/uploads/2009/03/interview.jpg" alt="interview" width="75" height="75" />Der Webdesign und SEO Blog startet heute seine neue Reihe mit Interviews von Mitgliedern der deutschsprachigen Internet- und  Blogging Scene.  Heute treffe ich Vladimir Simovic von <a href="http://www.perun.net/" target="_blank">http://www.perun.net/</a> der sich bereit erklärt hat mir einige Fragen zu beantworten.</p>
<p><span id="more-47"></span><strong>Frank Hamm:</strong> Hallo Vladimir, viele in der Blogger Scene kennen dich ja, nicht zuletzt als Fachmann für WordPress. Aber für die übrigen, stell dich doch bitte meinen Lesern doch kurz selbst einmal vor. Wo und wie lebst du, womit verdienst du deinen Lebensunterhalt, seit wann beschäftigst du dich mit dem Internet und wie bist du dazu gekommen.</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Ich, Jahrgang 1973, wohne und arbeite in Köln. Im Web tummle ich mich aktiv seit dem Frühjahr 1998 weil ich das Medium von Anfang an interessant und zukunftsweisend fand.</p>
<p>Mit HTML und CSS beschäftige ich mich seit 2000/2001. Mitte 2003 habe ich mich als Webworker selbständig gemacht. Zuerst nebenberuflich und seit Mai 2004 bin ich hauptberuflich Selbständig. Am Anfang als Webworker (ich versuche das Wort Webdesigner zu vermeiden <img src='http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ) und später auch als Blogger, Berater und mittlerweile auch als Autor von Fachbüchern und Artikeln in Zeitschriften (iX, c&#8217;t, PHP-Magazin).</p>
<p>Hinzugekommen sind seit dem letzten Jahr auch <a href="http://www.akademie.de/programmierung-administration/website-administration/kurse/wordpress-blog-software/" target="_blank">WordPress-Workshops auf akademie.de</a></p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Wenn Du mal nicht vor dem Rechner sitzt, womit beschäftigst Du dich privat? Hast du Hobbys die ganz ohne Computer funktionieren?</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Als Vater und Ehemann widme ich mich so viel und so oft wie möglich meiner Familie: meiner Frau und meinem Sohn. Wenn etwas Zeit, übrig bleiben sollte, kommen dann zuerst die Bekannten &amp; Verwandten und dann meine früheren Hobbys (Zocken und ein bisschen Sport) dran. Zum Lesen komme ich leider viel zu selten und wenn, dann sind es meistens Fachbücher.</p>
<p><strong>Frank Hamm: </strong> Mit <a href="http://www.perun.net/" target="_blank">www.perun.net</a> betreibst du einen in Deutschland recht bekannten Blog zum Thema <a href="http://wordpress-deutschland.org/" target="_blank">WordPress</a>. Wie bist du dazu gekommen? War der Anfang schwierig? Kannst du mit deinem Blog auch Einnahmen generieren, oder dient er eher dazu dich bekannter zu machen? Wenn Du Einnahmen generierst, welche Kanäle setzt du dafür ein, und natürlich nur wenn Du darüber sprechen magst &#8211; wie viel konntest du letzten Monat mit deinem Blog einnehmen?</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Die Domain perun.net besitze ich schon seit Juli/August 2002. Auf dieser Domain wollte ich damals meine Erfahrungen in HTML, CSS und Webdesign dokumentieren, welche ich vor allem bei meinem ersten großen Projekt <a href="http://www.faszination-tolkien.de/" target="_blank">www.faszination-tolkien.de</a> gesammelt habe. Das war allerdings nicht einfach, wer ein größeres Projekt nur mit statischen Seiten durchgeführt hat, der weiß was ich meine.</p>
<p>Ich habe sehr lange nach einem geeignetem Redaktionssystem (CMS) gesucht und meine lange Suche wurde im Dezember 2003 belohnt in dem ich auf WordPress aufmerksam wurde. Wäre WordPress eine Frau würde man von Liebe auf den ersten Blick sprechen <img src='http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Ich war so begeistert von dieser Software &#8211; gute Redaktionssysteme waren damals rar gesät &#8211; dass ich beim Start des Weblogs (Januar 2004) sehr viel über WordPress berichtet habe. Die WordPress-Szene, vor allem im deutschsprachigen Raum, war sehr überschaubar, so dass neben mir lediglich Andreas Kalt regelmäßig über WordPress berichtet hat &#8230; mehr gab es damals nicht, zumindest kannte ich keine weitere Quellen. Andreas hörte dann nach wenigen Wochen auf und zuerst blieb ich dann mehr oder weniger alleine. Erst später kamen dann <a href="http://forum.wordpress-deutschland.org/" target="_blank">WordPress Deutschland &amp; Co.</a> hinzu.</p>
<p>Das Weblog auf www.perun.net dient mir bzw. mittlerweile uns auf verschiedenen Feldern: als eigene Dokumentation, über interessante Neuigkeiten zu berichten, als Ort um eigene Fähigkeiten und Wissen zu präsentieren, aber auch um mit Werbung Einnahmen zu erzielen.</p>
<p>Die Werbeeinnahmen generiere ich über die üblichen Kanäle (AdSense, Amazon etc.) &#8230; darüber habe ich auch in meinem <a href="http://www.geld2null.de/" target="_blank">Buch Geld 2.0</a> berichtet <img src='http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Die Einnahmen sind unterschiedlich. Zu Hochzeiten vor etwa 1-2 Jahren, als ich mich sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, hatte ich Werbeeinnahmen in der Höhe eines guten Angestellten-Lohns.</p>
<p>Ich habe aber schnell gemerkt, dass diese Art von Arbeit äußerst Zeitintensiv ist und ich hatte Sorge, dass ich dann die anderen Felder vernachlässigen könnte. Als Selbständiger sollte man sein Risiko streuen und nach Möglichkeit mehrere Einnahmefelder haben. Bei mir sind das zum einen die &#8220;klassischen&#8221; Webworker-Aufträge, dann zum zweiten Autoren-Tätigkeit (Bücher, Artikel und auch Workshops) und zu Letzt Werbeeinnahmen. Sollte eines der Standbeine wegbrechen, dann tut das u. U. weh, haut mich aber nicht um.</p>
<p>Ich hatte keine Lust, dass jedes Mal wenn Tante Guugel der Pups quer sitzt ich evtl. Existenzängste haben muss.</p>
<p>Das ist mein Rat was ich jedem Selbständigen geben kann: wenn du die Wahl hast, mache dich nicht nur von einem Kunden oder Spezialgebiet abhängig.</p>
<p>Daher beschäftige ich mich mit diesem Thema in den letzten Monaten nur sehr wenig und dem entsprechend sind auch die Einnahmen gesunken, im Februar lagen die Werbeeinnahmen irgendwo bei 850-950 Euro, ich hatte leider keine Zeit es genauer nachzurechnen. Was aber an sich völlig in Ordnung ist, weil ich die Differenz durch andere Einnahmen mehr als ausgleichen konnte.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Wenn ich richtig informiert bin verdienst du deine Brötchen mit deiner Arbeit die du selbst unter <a href="http://www.vlad-design.de/" target="_blank">www.vlad-design.de</a> präsentierst. Wenn Du heute noch einmal ganz neu starten könntest oder müsstest, was würdest du anders machen?</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Auf www.vlad-design.de befindet sich meine alte geschäftliche Website. Mein Einzelunternehmen ist seit dem September 2008 in die perun.net webwork gmbh übergegangen. Leider fehlt mir die Zeit, dies entsprechend sowohl auf www.vlad-design.de wie auch auf www.perun.net zu kennzeichnen.</p>
<p>Ich würde im Grunde genommen nicht viel anderes machen. Höchstens in Details. Im Großen und Ganzen bin ich mit der Entwicklung zufrieden und die Entscheidung mich selbständig zu machen war die beste Entscheidung in meinem beruflichen Leben.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Wie verlief der Start und wie hast du deine Arbeit bekannt gemacht? Welche Vermarktungsmaﬂnahmen waren besonders effektiv? Welche Einnahmequellen setzt du ein und wieso? Welche Erfahrungen hast du bei der Monetarisierung gemacht?</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Der Start verlief recht &#8220;klassisch&#8221; würde ich mal sagen. Zuerst habe ich angefangen mein Wissen an Leute weiterzugeben (Eigenes Weblog, Aktivität in Foren und Mailinglisten) und parallel dazu habe ich im persönlichen Umfeld (Bekannte, ehemalige Kollegen) die ersten kleineren Projekte durchgeführt. Danach kamen die ersten &#8220;normalen&#8221; Kunden welche ich durch einen Mix aus Maßnahmen (Aktivität im Netz, Mundpropaganda etc.) gewinnen konnte.</p>
<p>Das Wissen zu teilen hat sich auf jeden Fall rentiert. Im Januar 2004 habe ich angefangen zu bloggen und u.a. über WordPress zu berichten und schon im Sommer/Herbst habe ich die ersten kleinen WordPress-Aufträge bekommen. Die Idee zu bloggen und über WordPress zu berichten &#8211; und das zum passenden Zeitpunkt -  hat sich im Nachhinein als eine sehr gute Wahl erwiesen.</p>
<p>Die beste Vermarktungsmaßnahme ist meiner Meinung nach die Aktivität im Netz. Das muss nicht unbedingt ein Weblog sein. Das kann ein Forum oder auch eine Mailingliste sein. Am besten kombiniert man das zusammen <img src='http://www.frank-hamm-webdesign.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  aber das ist natürlich eine Frage der Zeit.</p>
<p>Wie ich bereits weiter oben erwähnt habe generiere ich meine Einnahmen aus einem Mix: &#8220;klassische&#8221; Aufträge, Arbeit als Autor und Werbung. Durch etwas Streuung minimiert man das Risiko, finaziell auf die Nase zu fallen.</p>
<p>Bei der Monetarisierung stellte ich fest, was natürlich nix Neues ist, dass man wirklich jede einzelne Website für sich selbst betrachten muss und dass generelle Aussagen schwer zu tätigen sind. Hier gilt sehr häufig das Motto: &#8220;Probieren geht über Studieren&#8221;.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Welche konkreten Tipps kannst du Lesern geben, die vor haben einen Blog ganz neu aufzubauen und bisher keine oder wenig Erfahrungen mit dem Bloggen haben? Was sind diesbezüglich deine wichtigsten Erfahrungen?</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Das Weblog, wie übrigens jedes Webprojekt, nimmt mehr Zeit in Anspruch als man am Anfang glauben möchte. Daher ist es wichtig, dass man an der ganzen Sache Spaß hat. Bloge ich oder führe ich eine Website zu einem Thema welches mir Spaß macht, dann hängt man sich viel mehr rein und alles andere ergibt sich dann von alleine.</p>
<p>Das gilt nicht nur für Hobby- sondern auch zum groﬂen teil für kommerzielle Projekte. Sicherlich, es gibt Leute, die haben das Talent um herauszufinden was momentan &#8220;in&#8221; ist und dann starten die Projekte, welche Sie gut monetarisieren können. Aber nur wenn man ein Projekt liebt hat man auch die Ausdauer um auch längere &#8220;Durststrecken&#8221; zu überwinden und sich auch mit den technischen Aspekten auseinander zu setzen.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Warst Du dieses Jahr auf der Cebit? Wie ist deine persönliche Meinung zu der Veranstaltung?</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Ich hatte vor auf die CeBIT 2009 zu gehen, leider ist mir dann im letzten Moment etwas dazwischen gekommen. Ich war allerdings letztes Jahr auf der CeBIT und für mich persönlich ist die CeBIT viel zu groß und viel zu allgemein. Ich würde die CeBIT eher auf mehrere, kleinere aber dafür spezielle Messen aufteilen.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Was denkst du in wieweit sich die aktuelle Finanzkrise auf die Arbeit der Webworker auswirken wird. Spürst Du selbst schon etwas bei deinen Kunden?</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Bis jetzt spüre ich noch nichts von der Krise und ich hoffe es, dass es auch sehr lange so bleibt (3x auf Holz klopf). Ich weiß nicht wie das bei anderen Kollegen ist, aber ich werde mir meine Art zu arbeiten nicht von einer Krise diktieren lassen &#8230; zumindest so lange ich es irgendwie steuern und beeinflussen kann.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Was denkst Du können wir für die Zukunft des Webworkings allgemein und das Bloggen im besonderen im Web erwarten? Planst du noch andere Projekte?</p>
<p><strong>Vladimir: </strong> &#8220;Vorhersagen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen&#8221; (Mark Twain und Nils Bohr). Ich würde mal einfach sagen, dass die verschiedenen Micro-Blogging- und Aggregierungs-Dienste, wie z. B. <a href="http://twitter.com/frankhamm" target="_blank">Twitter</a> und FriendFeed weiter an Bedeutung gewinnen werden.Momentan plane ich keine weiteren Projekte, obwohl ich einige sehr interessante Ideen habe (O-Ton von Kollegen). Bis etwa Ende April bin ich ausgebucht. Neben www.perun.net schreibe ich auch auf <a href="http://www.webwork-tools.de">www.webwork-tools.de</a> und auf <a href="http://www.wordpress-buch.de" target="_blank">www.wordpress-buch.de</a>.</p>
<p>Daneben arbeiten wir momentan an einem Buch für den dpunkt-Verlag (www.dpunkt.de) und im Herbst gibt es noch einmal zwei WordPress-Workshops auf akademie.de und so wie es ausschaut wird mind. eines unserer WordPress-Bücher noch in diesem Jahr in eine weitere Auflage gehen. Sollte etwas Zeit übrig bleiben, wird diese an eine schon geplante Artikel-Reihe bei akademie.de &#8220;geopfert&#8221;. Es bleibt halt nicht mehr so viel Zeit für neue Projekte über leider.</p>
<p><strong>Frank Hamm:</strong> Danke dir Vladimir, für das Interview ich persönlich fand deine Antworten sehr interessant. Ich hoffe den Lesern ging es so wie mir und du schaust hin und wieder mal <a href="http://www.frank-hamm-webdesign.de" target="_blank">hier im Blog</a> vorbei</p>
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